Kultur – Musik

JusticeCross

Aus dem Plattenregal: „Cross“ von Justice

18. November 2013 • Musik

Dreckige Synths, mächtige Bässe und eine Hommage an Michael Jackson. Das alles und noch viel mehr gibt’s auf dem ersten Album der Elektronik Rocker von Justice: „Cross“.

Das 2007 veröffentlichte, 12 Tracks starke Album, ist der Schlussstrich unter den einige Jahre dauernden Durchbruch von Justice. Den Beginn stellte bereits der 2003 in französischen Radios gespielte Remix von Simians Nummer „Never be Alone“ dar. Daraufhin wurde das Label Ed Banger Records auf die beiden Pariser Gaspard Michel Andre Augé und Xavier de Rosnay aufmerksam und bot ihnen einen Plattenvertrag an. Vier Jahre später kam schließlich, nach zwei als Vorboten auf das Album erschienenen EPs, der Longplayer auf den Markt.

Einer der vorhin erwähnten Vorboten war die Maxi Single des auch auf „Cross“ enthaltenen Tracks „D.A.N.C.E.“. Und dieser sorgte für gewaltig viel Furore. Ein Fakt den nicht viele wissen, ist jener, dass die Band den Song dem King of Pop Michael Jackson widmete und sich sogar einige Samples von seinen Liedern in „D.A.N.C.E.“ wiederfinden. Mit auf der Maxi war auch noch ein zweiter Track, der kurze Zeit später auch auf dem Album nochmal veröffentlicht werden sollte: „Phantom“. Dieser ist ein perfektes Beispiel für den Sound den Justice auf „Cross“ mitentwickelten. Einflüsse aus Disco und Funk sind ebenso deutlich zu erkennen wie Spuren von Electro House oder auch Heavy Metal.

Das Debütalbum ist bis heute, an den Verkausfzahlen gemessen, das erfolgreichste der Band. Zwei Grammy Nominierungen und durchwegs positive Kritiken sowohl von Fans als auch von Kritikern zeigen die Wertigkeit der CD recht deutlich. Zweifellos ein großartiges, zeitloses Album, dass mit Sicherheit einiges an Pionierarbeit in der französischen Elektronik geleistet hat.

Michael Grabner

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