Kultur – Musik

Dapayk&PadbergCloseUp

Aus dem Plattenregal: „Close Up“ von Dapayk & Padberg

3. Jänner 2014 • Musik

Interessant und kreativ. Das erste Studioalbum des Vorzeigepaars der populären Elektronik, Dapayk & Padberg: „Close Up“.

m Oktober 2005 erschienen, stellt das Album den Startschuss zu jeder Menge Mann + Frau Kooperationen im Bereich der deutschen House Music mit deutlichen Pop Einflüssen dar. Bei der Veröffentlichung war das Werk seiner Zeit sogar um einiges voraus, folgte der Durchbruch des Genres doch erst um 2010 mit einem gewissen Oliver Koletzki und seiner Gattin Fran. Die beiden konnten sogar Chartplatzierungen in Deutschland abstauben, was dem Ehepaar Worgt + Padberg mit ihrer Pionierarbeit nicht vergönnt war.

Nichts desto trotz kann das Album durchaus überzeugen und auch die einzelnen Tracks für sich gehen ins Ohr. Die Kombination von Evas, oft mit Effekten bearbeiteten, Lyrics und Dapayks knackiger Instrumentalgestaltung drum herum, passen hervorragend ineinander. So gehört beispielsweise beim verwirrenden „Stop It“, dass eigentlich nur aus Vocalfetzen besteht und sich trotzdem wahnsinnig schnell ins Ohr schraubt.
Dass sie aber auch ganz anders können, beweisen sie beim gefühlvollen, namensgebenden Track „Close Up“, der in erster Linie von Evas schöner Stimme getragen wird.

Neben dem musikalischen Inhalt des Albums, macht die Tatsache, dass bei der Promotion des Werks absolut keine Aufmerksamkeit auf den Supermodelstatus von Eva Padberg gelegt wurde, das Duo sehr sympathisch. Die Musik steht im Vordergrund. Genau wie es sein soll.

Michael Grabner

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