Lokalführer – All you can eat

(c) AlexAnders
(c) AlexAnders

Alex.Ander’s

8. Jänner 2013 • All you can eat, Frühstück / Brunch, Szene

Wien, die Stadt des Running Sushi – einen Mangel an kleineren und größeren Lokalen, die in der Hauptstadt Sushi und Maki am Fließband anbieten, gibt es mit Sicherheit nicht zu beklagen. Doch warum muss es immer nur Sushi sein, fragten sich die Betreiber des Restaurants Alex.Ander’s in der Stadiongasse 5 gleich neben dem Rathaus und überlegten sich ein etwas anderes Konzept: Ein Fließband gibt es hier zwar auch, Sushi auf kleinen Tellerchen wird man jedoch vergeblich suchen.

Running Tapas.

Running Tapas lautet hier das Motto. Es funktioniert zwar ebenfalls nach dem Prinzip „zahl einen fixen Preis und such dir vom Band aus, was immer du willst und wie viel du willst“, die Auswahl der Speisen wird Liebhaber des vom-Fließband-Essens jedoch überraschen. Unter „Tapas“ wird man sich eventuell etwas Anderes vorstellen, als schlussendlich geboten wird, das Angebot reicht nämlich von spanischen Appetithäppchen wie Gazpacho Andalouz oder Paella mit Safran über Fischspezialitäten wie Lachstartar mit Kaviar oder Shrimps-Garnelen-Salat mit Avocado bis hin zu klassisch österreichischen Schmankerln wie Wiener Schnitzel vom Kalb oder Tafelspitzsulz mit Kernöl. Die saisonell abgestimmte Auswahl ist riesig, und die Gefahr, das Restaurant nur mehr auf allen Vieren verlassen zu können, erheblich.

Preislich ist das Ganze nicht unbedingt sehr günstig, in Relation zu Angebot und Qualität jedoch gerechtfertigt: Unter der Woche kostet Running Tapas „all you can eat“ 10,90 Euro zu Mittag, 19,90 Euro am Abend. Samstags, sonntags und an Feiertagen muss man dann schon 16,90 Euro zu Mittag und ebenfalls 19,90 Euro am Abend berappen.

Running Frühstück.

Wer mittags oder abends keine Zeit oder keine Lust hat, in die Stadiongasse zu pilgern, sondern eher der Frühstücks-Fan ist, der wird im Alex.Ander’s ebenfalls satt und zufrieden werden: Running Frühstück lautet das zweite Fließband-Konzept des Innenstadt-Lokals und kann von 09:00 bis 11:00 Uhr morgens genossen werden. Um 7,90 Euro unter der Woche und 16,90 Euro am Wochenende fällt die Auswahl zwischen verschiedenen Müslis, Joghurts, dunklem Schnittlauchbrot, Schinkenteller, Käseteller, Waffeln oder Rührei und verschiedenen Säften schwer – obwohl, warum nicht einfach alles ausprobieren? Denn auch beim Running Frühstück gilt: Schmausen, bis der Arzt kommt.

Was nicht läuft:

Abgesehen von den Fließband-Spezialitäten kann man im Alex.Ander’s natürlich auch ganz „normal“ und gediegen speisen. Es gibt beispielsweise wöchentlich wechselnde Mittagsmenüs, die mit 7,90 Euro (freitags um 9,80 Euro) preislich sehr fair gestaltet sind. Ein solches Mittagsmenü besteht zum Beispiel aus einer Erbsen-Rahmsuppe, einem Naturschnitzel vom Schwein mit Petersilreis oder rotem Rübenrisotto mit Kren sowie als Nachspeise einem Schokolade-Cupcake.

Die Getränkekarte setzt sich ganz klassisch zusammen, es gibt neben einer umfangreichen Weinauswahl auch Bier wie Schremser oder Budweiser sowie verschiedene nationale wie internationale Schnäpse, um der Verdauung nach dem Fließband-Kahlschlag ein wenig nachzuhelfen und etwaiges Bauchweh zu lindern. Zur Zeit gibt es auch orientalischen Tee mit Datteln, Orangen und Pfefferminze im Angebot, dessen Geruch alleine schon weihnachtliche Stimmung aufkommen lässt.

Stadtbekannt meint:

Das Alex.Ander’s ist mit Sicherheit ein etwas anderes Lokal. Nicht nur das Running Speisen-Angebot überrascht, auch das mit unzähligen kleinen Holzquadern verzierte Interieur ist ein wenig „anders“. Vielleicht durch seine Lage im 1. Bezirk bedingt, vielleicht aufgrund der Tatsache, dass es sicher nicht zu den billigsten Restaurants Wiens zählt, ist nicht nur die Ausstattung des Alex.Ander’s recht schick, sondern auch die Gäste – wer das gerne mag und sich gerne einmal den Bauch mit vielen verschiedenen Leckereien abseits des immer gleichen Sushi- und Maki-Konzeptes vollschlägt, wird hier zufrieden wieder hinaus spazieren.

  Ambiente – schick, modern   Service – freundlich
  Qualität – sehr gut   Preis – höhere Preisklasse,
aber fair
  Nichtraucher     Küche: bunter Mix


Foto (c) Alex.Ander’s

Alex.Ander's



Wien, die Stadt des Running Sushi – einen Mangel an kleineren und größeren Lokalen, die in der Hauptstadt Sushi und Maki am Fließband anbieten, gibt es mit Sicherheit nicht zu beklagen. Doch warum muss es immer nur Sushi sein, fragten sich die Betreiber des Restaurants Alex.Ander’s in der Stadiongasse 5 gleich neben dem Rathaus und überlegten sich ein etwas anderes Konzept: Ein Fließband gibt es hier zwar auch, Sushi auf kleinen Tellerchen wird man jedoch vergeblich suchen.

Running Tapas.

Running Tapas lautet hier das Motto. Es funktioniert zwar ebenfalls nach dem Prinzip „zahl einen fixen Preis und such dir vom Band aus, was immer du willst und wie viel du willst“, die Auswahl der Speisen wird Liebhaber des vom-Fließband-Essens jedoch überraschen. Unter „Tapas“ wird man sich eventuell etwas Anderes vorstellen, als schlussendlich geboten wird, das Angebot reicht nämlich von spanischen Appetithäppchen wie Gazpacho Andalouz oder Paella mit Safran über Fischspezialitäten wie Lachstartar mit Kaviar oder Shrimps-Garnelen-Salat mit Avocado bis hin zu klassisch österreichischen Schmankerln wie Wiener Schnitzel vom Kalb oder Tafelspitzsulz mit Kernöl. Die saisonell abgestimmte Auswahl ist riesig, und die Gefahr, das Restaurant nur mehr auf allen Vieren verlassen zu können, erheblich.

Preislich ist das Ganze nicht unbedingt sehr günstig, in Relation zu Angebot und Qualität jedoch gerechtfertigt: Unter der Woche kostet Running Tapas „all you can eat“ 10,90 Euro zu Mittag, 19,90 Euro am Abend. Samstags, sonntags und an Feiertagen muss man dann schon 16,90 Euro zu Mittag und ebenfalls 19,90 Euro am Abend berappen.

Running Frühstück.

Wer mittags oder abends keine Zeit oder keine Lust hat, in die Stadiongasse zu pilgern, sondern eher der Frühstücks-Fan ist, der wird im Alex.Ander’s ebenfalls satt und zufrieden werden: Running Frühstück lautet das zweite Fließband-Konzept des Innenstadt-Lokals und kann von 09:00 bis 11:00 Uhr morgens genossen werden. Um 7,90 Euro unter der Woche und 16,90 Euro am Wochenende fällt die Auswahl zwischen verschiedenen Müslis, Joghurts, dunklem Schnittlauchbrot, Schinkenteller, Käseteller, Waffeln oder Rührei und verschiedenen Säften schwer – obwohl, warum nicht einfach alles ausprobieren? Denn auch beim Running Frühstück gilt: Schmausen, bis der Arzt kommt.

Was nicht läuft:

Abgesehen von den Fließband-Spezialitäten kann man im Alex.Ander’s natürlich auch ganz „normal“ und gediegen speisen. Es gibt beispielsweise wöchentlich wechselnde Mittagsmenüs, die mit 7,90 Euro (freitags um 9,80 Euro) preislich sehr fair gestaltet sind. Ein solches Mittagsmenü besteht zum Beispiel aus einer Erbsen-Rahmsuppe, einem Naturschnitzel vom Schwein mit Petersilreis oder rotem Rübenrisotto mit Kren sowie als Nachspeise einem Schokolade-Cupcake.

Die Getränkekarte setzt sich ganz klassisch zusammen, es gibt neben einer umfangreichen Weinauswahl auch Bier wie Schremser oder Budweiser sowie verschiedene nationale wie internationale Schnäpse, um der Verdauung nach dem Fließband-Kahlschlag ein wenig nachzuhelfen und etwaiges Bauchweh zu lindern. Zur Zeit gibt es auch orientalischen Tee mit Datteln, Orangen und Pfefferminze im Angebot, dessen Geruch alleine schon weihnachtliche Stimmung aufkommen lässt.

Stadtbekannt meint:

Das Alex.Ander’s ist mit Sicherheit ein etwas anderes Lokal. Nicht nur das Running Speisen-Angebot überrascht, auch das mit unzähligen kleinen Holzquadern verzierte Interieur ist ein wenig „anders“. Vielleicht durch seine Lage im 1. Bezirk bedingt, vielleicht aufgrund der Tatsache, dass es sicher nicht zu den billigsten Restaurants Wiens zählt, ist nicht nur die Ausstattung des Alex.Ander’s recht schick, sondern auch die Gäste – wer das gerne mag und sich gerne einmal den Bauch mit vielen verschiedenen Leckereien abseits des immer gleichen Sushi- und Maki-Konzeptes vollschlägt, wird hier zufrieden wieder hinaus spazieren.

  Ambiente – schick, modern   Service – freundlich
  Qualität – sehr gut   Preis – höhere Preisklasse,
aber fair
  Nichtraucher     Küche: bunter Mix


Foto (c) Alex.Ander’s

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