Kultur

(c) Barbara Palffy
(c) Barbara Palffy

Abenteuer Sommertheater – 5 Survival-Tipps

2. Juli 2013 • Kultur

Während man sich als TheaterliebhaberIn im Winter vor Wind und Wetter in kuschelige, samtene Theatersessel flüchten kann, ist das Sommertheater ein Abenteuer in der freien Natur. stadtbekannt hat die wichtigsten Survival-Tipps für entspannte Theatererlebnisse draußen zusammengetragen:

1. Manche Sommertheater sind öffentlich etwas schwierig zu erreichen und vor allem die späte Heimfahrt dauert oft länger. Um böse Überraschungen – Stichwort: Betriebsschluss – zu vermeiden: Anreise und Abreise gut planen. Alternativ organisieren einige Veranstalter Shuttle-Taxis bzw. Busse. Infos findet man meist auf der jeweiligen Website.

2. Gestochen werden, ist besser als erstochen werden. Aber so gut auch wieder nicht. Um dem Geschehen auf der Bühne volle Aufmerksamkeit schenken zu können und sich nicht von surrenden kleinen Quälgeistern und dem Erschlagen derselben ablenken lassen zu müssen: Gelsenschutz nicht vergessen. Ganz besonders beim Besuch von Seebühnen und anderen Aufführungsorten nahe an Gewässern.


Macbeth in Perchtoldsdorf © Barbara Palffy

3. Auch wenn man es sich bei den momentanen Temperaturen kaum vorstellen kann: außerhalb der Stadt ist es gleich ein paar Grad kühler, beim längeren Sitzen wird es schnell kalt. Von den schnellen Wetterumschwüngen, die uns die letzten Tage begleiten, mal ganz absehen. Also: Kleidung zum Überziehen mitnehmen, eventuell wind- und wasserdicht. Decken gibt’s meistens zum Ausleihen vor Ort.

4. Im Gegensatz zu den kuscheligen Winter-Theatersesseln sind die Sommertheater mit ihren Plastikstühlen und Holzbänken oft eine Herausforderung für das Sitzfleisch. Ein Polster sorgt für mehr Komfort, besonders während längerer Theaterereignisse und schützt außerdem vor Verkühlungen.

5. Ausreichend trinken ist bei sommerlicher Hitze besonders wichtig. Um sich während der Vorstellung aber die drückende Frage zu ersparen: Wie und wann komm ich jetzt hier raus? – Klo gehen nicht vergessen. Zumal es gut sein kann, dass es besondere Bühnenkonstruktionen im Sommertheater nicht erlauben, sich einfach durch das Dunkel des Zuschauerraums davonzustehlen, sondern den Gang quer über die Bühne erfordern.

In diesem Sinne wünschen wir einen spannenden Theatersommer.

Eva Maria Krappinger liebt Theater und Literatur im Allgemeinen und Arthur Schnitzler im Besonderen. Deshalb betreibt sie Theatania, das Online-Theaterportal für Wien.

Weitere Artikel

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

« »