Wien – Unnützes Wienwissen

MuseumsQuartier - Leopoldmuseum - Club der komischen Künste (c) STADTBEKANNT

1. August 2014 • Unnützes Wienwissen

Erzherzog Leopold Ferdinand von Österreich-Toskana (1868-1935) liebte die Frauen der Nacht. Seine Affären sorgten für Skandale: So schmuggelte Leopold eine Geliebte als Matrose verkleidet auf ein Schiff des Thronfolgers Franz Ferdinand, zeugte uneheliche Kinder und heiratete zwei mal in Folge gewerbliche Damen.

Der Kaiser war nicht erfreut. Erst als der umtriebige Erzherzog seinem adeligen Rang abschwor und als gewöhnlicher Bürger “Leopold Wölfling” ein neues Leben begann, war Franz Joseph besänftigt.

 

Der Erzherzog als Greißler

Als Bürgerlicher blieb dem ehemaligen Erzherzog der Geldhahn der Familie Habsburg zugedreht. Er musste arbeiten, um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen.
In den 20er Jahren führte er in einem Kaisermühlner Gemeindebau eine Greißlerei, wo er für die Kundschaft Wurst aufschnitt.

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